Töpfe & Pflanzgefäße
Quadratische Kunststofftöpfe, Stofftöpfe, Air-Pots und Netztöpfe — vom kleinen Anzuchttopf bis zum 3-Liter-Vegi-Topf. Dazu passende Untersetzer und Pflanzschalen für saubere Setups. Marken wie Gronest, Air-Pot und TEKU, in den Größen die in Growboxen tatsächlich passen.
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Töpfe & Pflanzgefäße — das richtige Gefäß für jede Wachstumsphase
Der Topf bestimmt, wie viel Wurzelmasse deine Pflanze bilden kann — und damit direkt Wachstumsgeschwindigkeit und Ertrag. Zu klein bremst die Wurzelentwicklung, zu groß hält das Substrat länger Feuchtigkeit als die Pflanze verbraucht. In dieser Rubrik findest du Töpfe für Anzucht, Vegetation und Blüte: quadratische Kunststofftöpfe die in Growboxen flächeneffizient nebeneinander stehen, Stofftöpfe mit Air-Pruning-Effekt für bessere Wurzelstruktur und Netztöpfe für Hydro-Systeme. GrowAndStyle liefert seit 2006 aus eigenem Lager — jeder Topf ist auf Lager, kein Dropshipping.
Quadratisch oder rund — welche Topfform für welches Setup?
Quadratische Töpfe nutzen die Grundfläche einer Growbox effizienter als runde. In einem 60×60-cm-Zelt passen vier quadratische 3-Liter-Töpfe (15×15 cm) sauber nebeneinander — mit runden Töpfen verlierst du in den Ecken nutzbare Fläche. Für SOG-Setups mit vielen kleinen Pflanzen sind die 7×7-cm-Anzuchttöpfe der Standard: 0,35 Liter Volumen, stapelbar, günstig im Dutzend. Für die Vegiphase bieten die weißen 15×15-cm-Töpfe mit 3 Litern genug Raum für 2–4 Wochen vegetatives Wachstum.
Stofftopf, Air-Pot oder Kunststoff — wann lohnt sich was?
Kunststofftöpfe sind günstig, robust und leicht zu reinigen — die richtige Wahl für Einsteiger und automatisierte Setups mit vielen Pflanzen. Gronest Stofftöpfe fördern Air-Pruning: Wurzeln die den Rand erreichen, trocknen an der Luft ab und verzweigen sich stärker. Das Ergebnis ist ein dichteres, feineres Wurzelnetz — auf Kosten von häufigerem Gießen, weil das Substrat über die Topfwand Feuchtigkeit verliert. Air-Pots arbeiten nach dem gleichen Prinzip, sind aber aus starrem Kunststoff mit Löchern und lassen sich nach der Ernte einfacher reinigen als Stofftöpfe.
Wofür brauche ich Netztöpfe?
Netztöpfe sitzen in Hydro-Systemen wie NFT-Rinnen, DWC-Eimern oder Aeroponik-Setups. Die offene Gitterstruktur hält das Substrat (Blähton, Steinwolle) an Ort und Stelle, während die Wurzeln frei ins Wasser oder in die Nährlösung wachsen. Der 55-mm-Gitternetztopf passt in Standard-Netzbecher-Öffnungen und ist der gängigste Einstieg in die Hydroponik.
Welche Topfgröße für welche Phase?
Anzucht und Stecklinge: 0,35–0,5 Liter (7×7 cm). Vegetation: 1–3 Liter, je nach geplanter Vegidauer. Blüte: 7–15 Liter für Einzelpflanzen, 3–5 Liter für SOG. Die Faustregel: Pro Woche Vegiphase etwa 1–2 Liter Topfvolumen einplanen.
Brauche ich einen Untersetzer?
Für Handgießer ja — der Untersetzer fängt überschüssiges Gießwasser auf und schützt den Zeltboden. Der eckige Untersetzer (141×141 mm) passt unter die quadratischen Töpfe bis 15×15 cm. Wer EC und pH im Drain kontrollieren will, greift stattdessen zum DrainMaster Drainage-System — das hebt den Topf an und sammelt den Runoff messbar.
Kann ich die Töpfe wiederverwenden?
Kunststofftöpfe und Air-Pots: ja, nach gründlicher Reinigung mit Wasserstoffperoxid (3 %) oder Enzymlösung. Stofftöpfe: begrenzt. Nach 2–3 Zyklen sitzen Wurzelreste und Salzablagerungen so tief im Gewebe, dass sauberes Arbeiten nicht mehr garantiert ist.