Tropfbewässerung
Druckkompensierte Tropfer von Netafim, NetBow-Verteilbögen, Bewässerungsspinnen, PE-Druckrohr und alles Zubehör für ein automatisches Drip-System im Indoor-Grow — von der einzelnen Pflanze bis zum Mehrzelt-Setup. Fachberatung seit 2006.
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Versandfertig in 14 Tagen
Lieferzeit 1-3 Tage
Sofort verfügbar
Lieferzeit: 1-3 Tage
Tropfbewässerung — Jede Pflanze bekommt exakt die gleiche Menge
Ein druckkompensiertes Tropfsystem (PC – Pressure Compensated) liefert jedem Tropfer denselben Durchfluss — unabhängig von der Leitungslänge, der Anzahl der Abzweigungen oder der Position in der Reihe. Bei einem Betriebsdruck von 1,0–4,0 bar gleicht der interne Kompensationsmechanismus Druckschwankungen selbstständig aus. Das Ergebnis: Die erste und die letzte Pflanze in der Reihe bekommen identische Wasser- und Nährstoffmengen — die Grundvoraussetzung für reproduzierbares Crop Steering.
CNL-Tropfer, Einzeltropfer oder NetBow — welche Komponente wofür?
CNL steht für Compensating Non-Leak. Netafim-CNL-Tropfer schließen automatisch bei einem Systemdruck unter 0,15 bar (laut Netafim Datasheet, Techflow-Serie) — die Leitungen laufen nach dem Bewässerungszyklus nicht leer. Die Druckkompensation greift ab 0,5 bar: erst ab diesem Druck liefert jeder Tropfer den angegebenen Durchfluss (4 oder 8 l/h) gleichmäßig, unabhängig von Leitungslänge und Position. Zwischen 0,15 und 0,5 bar ist der Tropfer geschlossen oder tropft unkontrolliert — der Bereich ist für den Betrieb irrelevant, solange die Pumpe genug Druck liefert. Für kurze Crop-Steering-Shots mit 2–8 Minuten Laufzeit ist die CNL-Funktion entscheidend: Ohne sie gehen die ersten Minuten jedes Zyklus für das Wiederbefüllen der Leitung drauf.
CNL-Einzeltropfer sitzen direkt im PE-Druckrohr und versorgen über einen Kapillarschlauch eine einzelne Pflanze oder — über eine Bewässerungsspinne — bis zu vier Pflanzen gleichzeitig. Der NetBow geht einen Schritt weiter: Er verteilt das Wasser über vier Auslässe kreisförmig auf der Substratoberfläche statt an einem Punkt ins Substrat zu tropfen. Trockenstellen am Topfrand verschwinden, die Wurzelzone wird flächendeckend versorgt.
Was brauche ich für ein komplettes Drip-System?
Ein Tropfbewässerungssystem besteht aus diesen Kernkomponenten — in der Reihenfolge vom Tank zur Pflanze: Mesh-Filter (120 Mesh) zum Schutz von Pumpe und Tropfern vor Partikeln, Rückschlagventil zum Halten der Saugleitung, Membranpumpe für den nötigen Systemdruck, optional Drucktank (glättet die Pulsation und verhindert Short-Cycling), Druckminderer auf Arbeitsdruck (1,0 bar reicht für CNL-Tropfer), Magnetventil mit Timer oder VWC-Sensor, und PE-Druckrohr (16–25 mm, PN4/PN6) als Hauptleitung zu den Tropfern. An den Tropfern dann Kapillarschläuche (4/6 mm) zu den Pflanzen, fixiert mit Schlauchhaltern mit Körbchen im Topf.
Warum ist Tropfbewässerung die Basis für Crop Steering?
Crop Steering — die gezielte Steuerung zwischen vegetativem und generativem Wachstum — funktioniert über präzise Bewässerungszyklen. Kurze Shots halten den Wassergehalt im Substrat (VWC) konstant hoch und treiben vegetatives Wachstum. Längere Pausen mit Drybacks von 20–30 % VWC-Abfall schalten die Pflanze auf generativ. Das geht nur mit einem System, das sekundengenau reproduzierbare Wassermengen liefert — und genau das macht ein druckkompensiertes Drip-System. Jeder Tropfer gibt unabhängig vom Leitungsdruck denselben Durchfluss ab, jeder Shot ist identisch. Passive Systeme wie AutoPots bewässern zuverlässig, lassen aber keine gesteuerten Drybacks zu. Die technische Basis dafür: eine Membranpumpe, ein Timer und druckkompensierte Tropfer.
Wie oft muss ich Tropfer und Leitungen warten?
Nach jedem Grow-Zyklus: Leitungen und Tropfer mit klarem Wasser durchspülen, bei Kalkablagerungen mit verdünnter Zitronensäure einlegen. CNL-Tropfer mit TurboNet™-Labyrinth reinigen sich während des Betriebs weitgehend selbst — die kontrollierten Turbulenzen im Labyrinth halten Partikel in Schwebe. Wichtig: Organische Dünger (Bio-Linien) sind für Tropfbewässerung nicht geeignet — sie verstopfen die feinen Kanäle im Tropfer, und die Nährlösung verdirbt innerhalb weniger Tage im Tank. Tropfsysteme arbeiten mit mineralischen Düngern.
Funktioniert Tropfbewässerung auch ohne Pumpe?
Ja — mit Schwerkraft. Tank mindestens 1 m über Topfniveau stellen, das erzeugt ca. 0,1 bar. Für einfache, nicht druckkompensierte Tropfer reicht das. PC-Tropfer brauchen mindestens 0,5–1,0 bar Öffnungsdruck und funktionieren per Schwerkraft nicht — dafür braucht es eine Pumpe.
Kann ich ein Tropfsystem nachträglich erweitern?
Jederzeit. PE-Druckrohr mit T-Stücken verlängern, neue Tropfer per Lochstanze setzen, Kapillarschläuche anschließen. Solange der Systemdruck über 1,0 bar bleibt und die Gesamtdurchflussmenge die Pumpenkapazität nicht übersteigt, skaliert das System linear. Faustformel: Durchfluss aller Tropfer addieren und mindestens 20 % Pumpenreserve einplanen.